"Neben dem immens wichtigen ökologischen Aspekt geht es mir auch um die Gesundheit unserer städtischen Beamten", so ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl, der von der grünen Idee, per Kilometergeld beamtete Radler zu forcieren, begeistert ist. Darüber hinaus sei das Fahrrad eines der schnellsten Fortbewegungsmittel in der Stadt.
Für die grüne Verkehrsstadträtin Lisa Rücker ist es ein starkes umweltpolitisches Signal, das hoffentlich Vorbildwirkung für zahlreiche Grazer und steirische Unternehmen hat. Rücker: "In den nächsten Jahren gilt unsere höchste Priorität ganz klar dem Rad- und dem Fußgängerverkehr."
Bis zu 0,47 Euro Kilometergeld
Das Kilometergeld orientiert sich vorerst an der Bundesregelung für Reisekostenabrechnungen: 0,24 Euro für die ersten sechs Kilometer, danach sind es 0,47 Euro. Zum Vergleich: Das Kilomtergeld für Pkw beträgt 0,42 Euro. Das Präsidialamt der Stadt wird angewiesen, diese Regelung rigoros umzusetzen. Sie gilt übrigens auch für Fußgänger. Eine Erhöhung ist, zur noch stärkeren Motivation, nicht ausgeschlossen.
Als Anreiz für alle Grazer, vermehrt auf das Fahrrad umzusteigen, lässt die Stadt in den nächsten Jahren 29 neue Radwege bzw. Lückenschlüsse errichten. Knapp fünf Millionen Euro kommen dafür aus Rückers Verkehrsressort.
Für die Grazer Beamten gilt in der Zukunft also: Strampel dich und deine Umwelt gesund!
von Gerald Richter, "Steirerkrone"
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