Feuer eingedämmt
Feuchtes Wetter hilft Feuerwehren bei Bränden
Die von heftigem Wind angefachten Flammen hatten am Donnerstag Hunderte Anrainer in die Flucht getrieben. Innerhalb weniger Stunden breiteten sich die Brände über eine Fläche von mehr als zwölf Quadratkilometern aus.
Arnie ruft Notstand aus
Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief für die Region den Notstand aus. Auf diese Weise sollten schnell und unbürokratisch Gelder und Hilfspersonal bereitgestellt werden. Starke Windböen behinderten den Einsatz der Löschflugzeuge in den hügeligen, teilweise schwer zugänglichen Waldgebieten. 500 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen an. Mehrere hundert Anrainer folgten dem Aufruf der Polizei, ihre Häuser vorsichtshalber zu verlassen. Ein Dutzend Gebäude brannten ab.
Gefährliche Feuersaison befürchtet
In Südkalifornien waren Ende April bei den ersten größeren Busch- und Waldbränden der Saison etwa 1.000 Bewohner aus ihren Häusern geflüchtet. Nach einem regenarmen Frühjahr sind viele Landstriche an der Westküste ungewöhnlich trocken. Die Behörden machen sich auf eine gefährliche Feuersaison gefasst.
Tote bei Bränden im Oktober
Bei schweren Bränden im vergangenen Oktober zwischen San Diego und Los Angeles waren über ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Hunderttausende mussten zeitweise ihre Häuser verlassen. Mehrere Feuer waren von Brandstiftern gelegt worden.
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