Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
26.09.2017 - 12:02
Es tut uns leid, Ihr Browser ist veraltet.
Aktualisieren Sie Ihren Browser, um das Video zu sehen.
Die Attentäter von London wollten zunächst einen Lkw mieten, mussten dann auf diesen Van ausweichen.
Foto: AP / Video: LiveLeak.com

London- Attentäter planten Blutbad mit großem Lkw

10.06.2017, 07:22

Der jüngste Terroranschlag auf der London Bridge  sollte den Ermittlern zufolge eigentlich mit einem 7,5- Tonnen- Lkw statt mit einem Lieferwagen verübt werden. Bei der versuchten Online- Anmietung des Lastwagens seien die Attentäter aber an der Zahlungsabwicklung gescheitert, teilte Scotland Yard in der Nacht auf Samstag mit. Als Vorbild diente offenbar das Blutbad im französischen Nizza  am 14. Juli des Vorjahres.

Die Attentäter von London wollten zunächst einen Lkw mieten, mussten dann auf diesen Van ausweichen.
Foto: AP

Ersatzweise hätten die Terroristen dann per Mobiltelefon den kleineren Transporter angemietet und mit diesem wenige Stunden später drei unschuldige Passanten auf der London Bridge überrollt und tödlich verletzt. Anschließend rannten die mit 30 Zentimeter langen Keramikmessern bewaffneten Männer zum Borough Market und erstachen dort nach dem Zufallsprinzip fünf Menschen. Wenige Minuten später wurden die Täter von Polizisten erschossen.

Zubehör für Molotowcocktails im Laderaum gefunden

Scotland Yard berichtete auch über weitere Gegenstände, die im Terror- Van sichergestellt wurden: zwei Lötlampen, 13 mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte Flaschen und Bürosessel. Die Lötlampen und die Flaschen hätten wohl für die Herstellung von Molotowcocktails dienen sollen. Die Ermittler vermuten, dass die Sessel und anderen Möbelstücke als Tarnung genutzt wurden. So sei wohl den Familien der Attentäter ein harmloser Umzug vorgegaukelt worden.

Diese Bürosessel wurden im Laderaum sichergestellt.
Foto: AP

Es handelt sich um die bisher detailliertesten Schilderungen der Polizei dazu, wie die Tat am vergangenen Samstag vorbereitet und ausgeführt wurde. Bisher war etwa unklar gewesen, wie viele der Opfer mit dem Lieferwagen und wie viele durch Messerstiche getötet worden waren.

Besonderes Augenmerk auf Tatwaffen

Im Zuge der Ermittlungen wurden bisher mehr als 200 Menschen aus 19 Ländern einvernommen und 20 von ihnen verhaftet. Von diesen seien sieben Verdächtige weiterhin in Gewahrsam, gab die Polizei bekannt. Besonders im Fokus stehen derzeit auch die rosa Keramikmesser, die die Attentäter für ihre Angriffe auf die Passanten benützt hatten. Die Ermittler erhoffen sich über die Information, wo diese Messer gekauft wurden, eine heiße Spur.

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum