„Nach meinen beiden Schwangerschaften sah ich aus wie eine Tonne“, erzählt Leserin Melanie N. aus Niederösterreich. Als eine Freundin ihr von Figurella vorschwärmte, fuhr die Jungmama sofort ins nächste Studio. In der Hoffnung, die überschüssigen Kilos schnell loswerden zu können, unterschrieb Frau N. auch gleich einen Vertrag. Leider, ohne vorher genau darüber nachzudenken.
Und es kam, wie es kommen musste. Bereits nach kurzer Zeit wollte die Kundin den Vertrag kündigen. „Mit meinen kleinen Kindern konnte ich die Termine oft nicht einhalten, und auch die enormen Kosten habe ich nicht genau bedacht“, bereut die Niederösterreicherin den Schnellschuss. Figurella hat für Missgeschicke wie dieses leider meist kein Verständnis, wie die Ombudsfrau aus den Zuschriften vieler betroffener Frauen weiß. Auch Frau N. will man nicht aus dem Vertrag entlassen. Die junge Mutter muss die Kosten bis zum Ende der Laufzeit bezahlen. Obwohl sie die Behandlungen gar nicht in Anspruch nimmt.
Nach unserer Anfrage verzichtet das Figurinstitut zumindest auf die Zinsen, wenn Frau N. die Raten pünktlich bezahlt. Das ist nicht gerade üppig, findet die Ombudsfrau ...
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