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Metallicas neues Album "St. Anger"
Metallicas neues Album "St. Anger"
Schon am 6. Juni ist es soweit: nach mehreren Jahren Pause, der Trennung von Bassist Jason Newsteadt und einer MTV-Ehrung als Rock-„Icon“ melden sich die Düstermänner von Metallica mit dem neuen Longplayer „St. Anger“ zurück. Und wie: Obwohl streng geheimgehalten, konnte Krone.at das neue Album bereits hören...
...und man kann nur eines dazu sagen: es rockt wie in den guten, alten Tagen. Vorbei sind die Zeiten, als selbst eine Band wie Metallica unverhohlen nach Charts-Platzierungen schielte. Auf "St. Anger" ist der Name Programm: wütend, schnell und aggressiv ist das neue Album geworden. Dem Fan bleibt keine Minute Zeit Luft zu holen. Und weil es soviele Vorschussloorbeeren zum neuen Album gab, musste der Veröffentlichungstermin jetzt sogar vorgezogen werden. Und zwar um vier Tage: "St. Anger" steht damit bereits ab 6. Juni in den Läden!
 
Präsentation streng wie in Fort Knox
Metallica wollten für das neue Album ja eigentlich gar keine Promo machen, deshalb gibt/gab es auch keine Vorab-CDs für die Presse. Damit die versammelte Journaille aber doch in das Album hineinhören konnte, veranstaltet Universal eine Pre-Listening-Party - und diese war gesichert wie sonst nur Fort Know. Leibesvisitation beim Eingang, alle elektronischen Geräte (auch Handys) beim Security-Menschen abgeben und erst dann hinein in die gute Stube. Aber: Die Strapazen haben sich gelohnt! Denn was man danach vom einzig existierenden Masterband von "St. Anger" zu hören bekam, entschädigte für alle Mühen - rollender Rock, bärbeißige Beats und grölende Gitarren wie aus den Prä-"Black Album"-Zeiten Metallicas.
 
Videodreh im Häf'n von St. Quentin
Das Video zur ersten Single, "St. Anger", wurde danach im amerikanischen Gefängnis St. Quentin gedreht. Der erste Schock für die Band kam schon beim Betreten des Gefängnisses: "Wir verhandeln nicht mit Geiselnehmern", so die erste Mitteilung des Bandbetreuers von St. Quentin. Für den Fall einer Gefangenenrevolte während der Aufnahmen bedeutete dies: sollte die Band als Geiseln genommen werden, wären sie auf sich alleine gestellt... Natürlich ist dann nichts passiert. Nach dem Videodreh sollen die Insassen sogar schwer begeistert gewesen sein - und die Band ebenso. Und weil es so schön war, entschlossen sich Metallica, St. Quentin am nächsten Tag noch einen Besuch abzustatten und einen Special-Gig zu veranstalten. Damit konnten die St. Quentin Häftlinge als Premierenpublikum den ersten Live-Auftritt des neuen Metallica-Bassisten Robert Trujillo miterleben. Und du kannst das Video jetzt im Online-Stream gleich hier anschauen!
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