Nach der rund 50 Seiten umfassenden Lebensbeichte des Kronzeugen öffneten sich der Staatsanwaltschaft weitere Türen. So klickten Samstagnacht bereits für den Geschäftsführer der Gürtelbar "Pour Platin" (Gerüchten zufolge soll diese bereits zum Verkauf stehen, ein großes Immobilienunternehmen habe schon Interesse bekundet) die Handschellen. Nur wenig später dann Zugriff Nummer 13: Einem türkischen Türsteher soll der brisante Verschlussakt des Kronzeugen ebenfalls zum Verhängnis geworden sein.
Während im Rotlicht der Bundeshauptstadt also kein Stein auf dem anderen bleibt, sitzt Gürtelboss Richard St. noch in Deutschland und wartet auf seine bevorstehende Auslieferung.
von Klaus Loibnegger und Christoph Budin, Kronen Zeitung
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