500 Millionen nötig

Schulsanierung im Land “nicht genügend”

Oberösterreich
21.03.2010 11:12
Der Oberösterreich-Anteil aus einer "Gemeinde-Milliarde" vom Bund – die, wie berichtet, die Landes-SPÖ fordert, um Schulen, Kindergärten und Pflegeheime zu sanieren – wird nicht reichen. Etwa 200 Millionen Euro würden für Oberösterreich abfallen, allein die anstehenden Schul-Sanierungen kosten aber 500 Millionen Euro.

80 Prozent der beim Land eingereichten Projekte betreffen Schulbauten aus den 60er- und 70er-Jahren, die energietechnisch katastrophal sind. "Es sind Schulen darunter, in denen Fenster zugeschraubt werden müssen, damit's nicht zieht", beschreibt SPÖ-Landesvize Josef Ackerl die 24 Sanierungsanträge, die allein in seinem Teil der Gemeindeabteilung – er ist für die 99 SPÖ-Gemeinden zuständig – noch offen sind. Ihre Kosten von 51,7 Millionen Euro machen etwa ein Zehntel des Gesamtbedarfs in Oberösterreich aus. 

Rot-Schwarzer Pakt
Da die "Gemeinde-Milliarde" dafür zu knapp ist, schlägt Ackerl der Landes-ÖVP einen Pakt vor: "Wenn sie unsere Forderung für die Gemeinden unterstützt, helfen wir ihr dabei, vom Bund höhere Ertragsanteile für das Land zu erreichen." 

Damit könne zusätzlich zur "Gemeinde-Milliarde" auch das Land weitere Mittel für die Sanierung desolater Schulen flüssig machen.

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