Damit werde die bisherige Hypothese widerlegt, wonach Wasser in einer solchen Höhe über dem Mars nicht in einer hochkonzentrierten Form existieren könne, so die russischen Forscher. Für den Nachweis sorgte ein spezielles Spektrometer, das auf der um den Mars kreisenden Sonde "Mars Express" (Bild 2) der Europäischen Raumfahrtagentur ESA montiert ist.
Bereits im April hatten US-Astronomen berichtet, dass der Fund von großen Mengen an Trockeneis am Südpol des Roten Planeten mithilfe der Raumsonde "Mars Reconnaissance Orbiter" darauf hinweise, dass der Mars vor sehr langer Zeit eine dichtere Athmosphäre und fließende Gewässer gehabt habe.
Die ESA-Sonde "Mars-Express" war im Juni 2003 mit einer russischen Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins All geschossen worden und erreichte den Mars am 25. Dezember 2003. Ihre Hauptaufgabe ist die vollständige Kartografierung des Roten Planeten, die Erforschung seiner Oberfläche und Atmosphäre sowie des Materials, das sich in bis zu zwei Metern Tiefe befindet.
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