Pyrotechnik ist tabu

Verschärfte Regeln rund um Partyzonen zu Silvester

Wien
31.12.2010 11:03
Erstmals in diesem Jahr gelten im Rahmen der Silvesterfeierlichkeiten verschärfte Verhaltensregeln entlang der Partymeilen. So müssen die Gäste etwa mit Personen- und Taschenkontrollen rechnen. Die Mitnahme von pyrotechnischen Gegenständen aller Klassen ist gänzlich untersagt.

Die Platzordnung kann sowohl von der Exekutive als auch von Security-Mitarbeitern kontrolliert werden – das schließt das Durchsuchen etwa von Taschen mit ein. In besonderen Fällen kann der Zutritt zum Veranstaltungsgelände auch ganz untersagt werden. Die Platzordnung gilt am Silvestertag ab 14 Uhr und bleibt bis zum Neujahrstag um 3 Uhr früh aufrecht. 

Kracher der Klasse II bzw. F2 im Ortsgebiet verboten
Betroffen sind der Rathausplatz im gesamten Bereich zwischen Rathaus und Ringstraße, die Löwelstraße auf der gesperrten Verkehrsfläche zwischen Burgtheater und Café Landtmann, die Freyung im Bereich vor dem Schottenstift, Am Hof im Bereich der Mittelinsel sowie am Hohen Markt auf der gesperrten Verkehrsfläche; außerdem am Stephansplatz rund um den Dom, am Neuen Markt, in der Kärntnerstraße im Kreuzungsbereich mit der Johannesgasse und Am Graben im Kreuzungsbereich mit dem Trattnerhof.

Da in diesem Jahr erstmals ein Feuerwerk am Heldenplatz stattfindet, sind auch dort die verschärften "Spielregeln" in Kraft. Zudem wies die Polizei darauf hin, dass die Verwendung von Feuerwerkskörpern der Klassen "II" (alt) und "F2" (neu), wie etwa "Schweizerkracher" oder "Pirat", im Ortsgebiet grundsätzlich verboten ist.

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