Genaue Projekt-Informationen wurden von der Stadtplanung – wie berichtet (siehe Infobox) – viel zu lang zurückgehalten. So wurde die vom Gemeinderat abgesegnete, also legale Baufläche mit 26.000 Quadratmetern plus einer Option auf weitere 36.000 Quadratmeter angegeben. Zusammen kommt man so auf 62.000 Quadratmeter.
In der offiziellen Hochglanz-Werbebroschüre, die an alle Anrainer geschickt wurde, steht aber, dass der Wiener Krankenanstaltenverbund ein 211.000 Quadratmeter großes Areal des Jugendstil-Spitals zum Bau von 600 Wohnungen an die Gesiba verkauft hat.
Kein Wunder also, dass die Bürger empört sind. Nicht nur, dass sie das Projekt generell ablehnen, fühlen sie sich auch noch hintergangen. Von der "Krone" angesprochen, nahm Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner Stellung: "Es gibt im Ostteil sieben Bauplätze mit zusammen 83.000 Quadratmetern. Wobei die genehmigten Flächen nicht voll ausgenützt werden. Wir haben Verständnis für die Emotionen und wollen besonders schonend vorgehen."
Die Initiative Steinhof bemüht sich um die Rettung der historischen Steinhof-Gründe und ist via Internet unter steinhof-erhalten.at oder über die Postadresse des Club International in der Payergasse 14, 1160 Wien erreichbar.
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