Scuds abgeschossen
Nordkorea provoziert mit weiteren Raketentests
Zunächst seien zwei Raketen mit einer Reichweite von rund 500 Kilometern um 8.00 Uhr Ortszeit gestartet worden, wenige Stunden später seien vier weitere Raketen an der Ostküste des Landes erprobt worden. Sie seien etwa 400 Kilometer weit geflogen, zitierte Yonhap die südkoreanischen Regierungskreise.
Japan und Südkorea reagieren empört
Mit dem erneuten Raketentest innerhalb nur weniger Tage dürften sich die Spannungen in der Region somit weiter verschärfen. Japan etwa reagierte empört, der Test sei eine schwere Provokation der Sicherheit der Nachbarstaaten, erklärte die Regierung in Tokio der Agentur Kyodo zufolge.
Bewusste Provokation der USA?
In Südkorea wurden die Raketentests als Provokation am Unabhängigkeitstag der USA am 4. Juli gewertet. Die US-Marine in der Region bestätigte nicht nur deswegen, dass die militärischen Manöver Nordkoreas genauestens beobachtet würden.
Letzter Test erst am Donnerstag
Erst am Donnerstag hatte Nordkorea nach südkoreanischen Angaben vier Kurzstreckenraketen abgefeuert. Die an der Ostküste der koreanischen Halbinsel erprobten Waffen verfügten über eine Reichweite von etwa 100 Kilometern.
Zuspitzung der Lage seit Mai
Wegen eines Atomtests im Mai hatten die Vereinten Nationen gegen das isolierte Land Sanktionen verhängt. So wurden alle Waffenexporte Nordkoreas und die meisten Waffenimporte unterbunden. Daraufhin hatte die kommunistische Regierung in Pjöngjang mit dem Bau einer Atombombe gedroht.







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