"Designer-Baby"
Legale Embryo-Auslese um Buben zu retten
Ausland
31.05.2007 07:03
In Schweden haben die Behörden erstmals grünes Licht für eine Embryo-Auslese gegeben, um einen todgeweihten kleinen Buben durch Blutstammzellen zu retten. Die Mutter des vier Jahre alten Felix darf nach künstlicher Befruchtung einen ausgewählten Embryo austragen, dessen Gewebetyp zu dem von Felix passt und ihm das Überleben trotz einer Stoffwechsel-Erbkrankheit sichern könnte.
Die Geburt eines solchen „Designer-Babys“ in Großbritannien hatte vor vier Jahren bereits für Diskussionen gesorgt. Das Problem: Es werden mehrere Embryonen gezeugt, also mehrere Eizellen befruchtet – aber nur ein Embryo wird ausgetragen.
Der Rest wird entweder vernichtet oder kann zu Forschungszwecken verwendet werden. In Österreich, wie auch in Deutschland und vielen anderen EU-Ländern ist jede genetische Untersuchung von Embryonen vor Einsetzen in die Gebärmutter verboten.
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