Terror geht weiter
Explosion in türkischer Hafenstadt Mersin
Bei der Suche nach den Urhebern des Bombenanschlags in der türkischen Touristenstadt Antalya stehen die Ermittler anscheinend noch am Anfang. Der festgenommener Händler hatte sein Geschäft kurz vor dem Anschlag früher als üblich geschlossen und deshalb Verdacht auf sich gezogen.
Ein zweiter Verdächtiger wurde am Mittwoch noch gesucht. Dabei handelt es sich den Berichten zufolge um einen Mann Mitte 40, der nach der Explosion mit Schnittverletzungen an der Hand ins Krankenhaus gebracht worden war und dieses wieder verlassen hatte, ohne sich behandeln zu lassen.
Terroristengruppe "Freiheitsfalken Kurdistans" bekennt sich
Bei der Bombenexplosion im Zentrum von Antalya waren am Montag drei Menschen getötet und 87 verletzt worden, darunter auch drei deutsche Urlauber. Zu dem Anschlag hatte sich am Dienstag die kurdische Extremistengruppe "Freiheitsfalken Kurdistans" bekannt. Auch zu vier weiteren Bombenexplosionen in Istanbul und im türkischen Urlaubsort Marmaris bekannte sich die Gruppe. Dabei waren in der Nacht zum Montag 27 Menschen verletzt worden, unter ihnen 10 britische Touristen.
Waffenschmuggel vom Irak in die Türkei aufgedeckt
Kurz nach den Bombenanschlägen in den südtürkischen Ferienorten Marmaris und Antalya stellten die türkischen Sicherheitsbehörden in der Nähe der Grenze zum Irak 74 Kilogramm Plastiksprengstoff sichert. Wie der Fernsehsender CNN-Türk und mehrere Zeitungen am Mittwoch berichteten, wurden in der südostanatolischen Provinz Sirnak zudem 15 Raketenwerfer beschlagnahmt. Die Behörden nehmen an, dass der Sprengstoff des Typs C-4 und die Raketenwerfer von Mitgliedern der kurdischen Terrororganisation PKK aus Irak in die Türkei geschmuggelt worden waren.
Symbolbild







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