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Erste Auszüge aus Patrick Swayzes Memoiren

17.09.2009, 12:41
Erste Auszüge aus Patrick Swayzes Memoiren (Bild: Viennareport)
Foto: Viennareport
Er bot dem Krebs heldenhaft Paroli. Aber wie reagierte Patrick Swayze, als er zum ersten Mal erfuhr, dass er die tödliche Krankheit hatte? Ein Vorabdruck seiner Memoiren „The Time of My Life“ enthüllt es - und verrät, wie viel Kraft ihm seine Ehefrau Lisa Niemi gegeben hat.

Swayze über den Moment der Diagnose:

„Als der Chirurg zu mir sagte, dass ich Bauchspeicheldrüsenkrebs habe, starrte ich ihn geschockt an... Ich war gerade noch so happy gewesen, wie gut mein Leben lief. Es schien wie ein grausamer Witz zu sein. Ich konnte doch nicht sterben. Ich hatte doch so viele Gründe zu leben. Ich konnte mich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass mein Leben, so wie ich es bisher gekannt hat, vorbei sein würde. Dass da ein Geschwür in mir war, das wachsen, sich ausbreiten und mich am Ende umbringen würde. Ich wusste nicht, woher ich die Kraft nehmen sollte, mich zu wehren.“

Über seinen Kampf:

„Seit der Diagnose habe ich eine emotionelle Achterbahnfahrt erlebt. Es gibt Tage, an denen ich ehrlich daran glaube, dass ich so lange leben werde, bis es eine Heilung für mich gibt. Dann gibt es Tage, an denen ich so müde bin, dass ich nicht weiß, wie es weitergehen soll.“

Über seine Frau:

„Meine Beziehung zu Lisa gibt mir die Kraft weiterzumachen. Ich kann nicht in Worte fassen, was sie für mich bedeutet. Ich könnte mir nicht vorstellen, ohne sie zu leben. Es wäre dasselbe, wie ohne mein Herz zu leben.“

Über ihr Ehegelübde, dass er und Lisa voriges Jahr erneuerten:

„Als sie ihre Worte, die sie für mich geschrieben hat, vorlas, sind mir die Tränen in die Augen geschossen. Sie lauteten: ‚Obwohl man nicht in die Zukunft schauen kann, weiß ich eines mit Sicherheit – dass ich dich immer lieben werde. Ich fühle mich sehr glücklich, dich gefunden und in meinem Leben zu haben. Ich bin dir dankbar dafür, dass du mir die Augen darüber geöffnet hast, wie man das zu schätzen lernt, was man hat.“

Dann las Patrick vor, was er für seine Ehefrau verfasst hatte: „Wie kann ich ausdrücken, wie glücklich ich darüber bin, dass du in mein Leben getreten bist? Wie dankbar ich dafür bin, dass du dich entschieden hast, mich zu lieben? Ich weiß, dass ich wegen dir meine wahre Seele entdeckt habe. Ich habe in deinen Augen den Mann gesehen, der ich immer sein wollte. Zusammen sind wir einen Weg gegangen, den sich keiner von uns vorher hätte vorstellen können. Unsere gemeinsame Reise ist aus dem Stoff, aus dem Träume gemacht werden. Wir sind unzählige Male auf einem weißen Hengst in den Sonnenuntergang geritten. Wir haben den Staub an den Geburtsstellen vieler Religionen geschluckt. Bis heute raubst du mir den Atem. Ich fühle mich nicht vollständig, ehe ich nicht in deine Augen schauen kann. Du bist meine Frau, mein Lover, mein Partner, meine Lady. Ich habe dich immer geliebt. Ich liebe dich jetzt und bis in alle Ewigkeit.“

Fotos: Viennareport (1), Buchcover

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