Es wird bitterkalt

Winterwetter bringt Tiefstwerte bis minus 20 Grad

Österreich
29.01.2012 13:36
Kommende Woche legt der Winter nach Angaben der Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik noch eins drauf. Neben Schneefall bringt uns die kalte Luft Temperaturen mit eisigen Tiefstwerten bis minus 20 Grad.

Am Montag gibt es vor allem im Westen und Süden sowie im Alpenvorland teils zähe Hochnebelfelder, außerhalb der Hochnebelzonen scheint die Sonne. Nur in Vorarlberg gibt es zunehmend starke Bewölkung und zum Abend hin beginnt es allmählich zu schneien. Sonst lösen sich tiefe Wolkenfelder meist auf und es überwiegt tagsüber der Sonnenschein. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Alpenvorland Oberösterreichs zeitweise lebhaft aus Osten. Die Frühtemperaturen liegen bei minus zwölf bis minus ein Grad, in klaren Alpentälern auch unter minus 15 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen minus drei bis plus drei Grad.

Im Westen kann es am Dienstag bei starker Bewölkung besonders in Vorarlberg und den westlichen Teilen Tirols etwas schneien. In den übrigen Regionen scheint zeitweise, manchmal sogar überwiegend die Sonne. Der kalte Ostwind bleibt meist schwach bis mäßig, lediglich im Alpenvorland wird er stärker. Die Frühtemperaturen bewegen sich von minus 15 bis minus zwei Grad, in einigen Alpentälern auch darunter. Tageshöchsttemperaturen: minus fünf bis plus ein Grad.

Am Mittwoch zeigt sich im Süden der Himmel meist den ganzen Tag über wolkenverhangen, zeitweise kann es leicht schneien. Sonst überwiegt oft sonniges und zumeist trockenes Wetter. Nur lokal halten sich einige Nebel- oder Hochnebelfelder. Besonders in Ober- und Niederösterreich frischt zeitweise lebhafter Nordost- bis Südostwind auf, sonst ist es meist schwach windig. Es ist sehr kalt. Die Tiefstwerte liegen zwischen minus 15 bis minus fünf Grad, die Höchstwerte erreichen minus sechs bis plus ein Grad.

Auch am Donnerstag hält die Kälte das Land fest im Griff. Zeitweise scheint die Sonne, nur im Süden ist es meist stark bewölkt und es schneit ab und zu. Besonders im Donauraum bläst eisiger Ostwind. Es wird außerdem bitterkalt mit Tiefstwerten zwischen minus 18 bis minus sechs Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen bei minus acht bis minus ein Grad.

Am Freitag nimmt der Störungseinfluss von Süden zu, denn ein Tief mit Zentrum über Oberitalien bringt feuchte Luft zu uns. Im Süden und Osten Österreichs schneit es verbreitet aus dichten Wolken, mitunter könnte der Schneefall sogar ergiebig ausfallen. Sonst bleibt es meist trocken und wechselnd bewölkt. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. In der Früh zeigt das Thermometer zwischen minus 20 bis minus acht Grad, untertags klettert das Quecksilber auf minus 13 bis minus vier Grad.

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