Das Forschungszentrum hatte zusammen mit einem französischen Institut Mütter und deren Kinder untersucht, die zwischen 1998 und 1999 im bayrischen München geboren wurden. Dabei ließ sich der Einfluss von Luftschadstoffen aus anderen Faktoren, die für das Geburtsgewicht eine Rolle spielen, herausfiltern, so die Autoren der Studie.
Neben dem Zusammenhang zwischen der Feinstaubkonzentration und dem Geburtsgewicht hat man auch einen ähnlichen Zusammenhang zwischen dem Gewicht und der Schwärze des Feinstaubs beobachten können. Dieser Faktor gilt demnach als Zeichen für die Herkunft der Partikel aus dem Verkehr und vor allem aus Dieselfahrzeugen.
Die biologischen Mechanismen, die den Einfluss von Luftschadstoffen auf das Wachstum des ungeborenen Kindes erklären könnten, sind bisher nicht bekannt, hieß es. Frühere amerikanische Studien wiesen demnach bereits darauf hin, dass Feinstaub das Geburtsgewicht beeinflussen könnte. Die neue Untersuchung sei die erste derartige Studie aus Deutschland und Westeuropa und weise auch als erste so deutlich auf den Einfluss verkehrsabhängiger Luftschadstoffe hin.
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