Fischer hat damit sogar die Zahl seiner Unterstützungserklärungen bei der vergangenen Bundespräsidentenwahl überschritten. 2004 hatte er rund 40.000 Unterschriften vorgelegt. Dass dies nun übertroffen wurde, sei ein "sehr, sehr schönes Ergebnis", so Kampagnen- Koordinator Stefan Bachleitner. Noch immer kämen Unterschriften dazu, die man nachreichen werde.
Bereits am Dienstag hatten die Freiheitlichen die notwendigen Unterstützungserklärungen für Barbara Rosenkranz der Wahlbehörde übergeben. "Das Plansoll ist weit überschritten", sagte Parteichef Heinz- Christian Strache. Bis Dienstag hatten laut dem FPÖ- Obmann mehr als 10.500 Personen für die freiheitliche Kandidatin unterschrieben.
Knapp 8.000 Unterstützungserklärungen hat der Obmann der Christen- Partei, Rudolf Gehring, bei der Bundeswahlbehörde im Innenministerium eingereicht. Ein "überwältigender Erfolg" meinte Gehring. Sein Wahlziel, eine Stichwahl zwischen ihm und Bundespräsident Heinz Fischer, hält er für "realistisch".
Gegen 13.00 Uhr wurden Gehring und seine Frau Edeltraud von Robert Stein, Leiter der Wahlabteilung, empfangen, um die in vier Kartons verpackten Unterstützungserklärungen zu übergeben.