Vermisst

Eltern bangen am Attersee um das Leben des Sohnes

Oberösterreich
30.01.2007 19:16
Im Sommer arbeiten, im Winter auf Weltreisen – so liebte es der 46-jährige Franz Resch aus Attersee. „Und er liebte exotische Berge“, erzählt sein gleichnamiger Vater. Diese Liebe könnte ihm zum Verhängnis geworden sein: Er verschwand am Vulkan „Sibayak“ in Sumatra, Suchaktionen wurden gestartet. Dort wurden von sieben Vermissten in jüngster Zeit drei tot aufgefunden.

„Mein Sohn ist Installateur, arbeitete im Sommer und ist seit November unterwegs. Zuletzt hat er sich vor 14 Tagen aus Malaysia gemeldet“, erzählt Franz Resch sen. über den letzten Kontakt. Von Malaysia war sein Sohn nach Sumatra geflogen, war dort am 23. Jänner zu einer Trekking-Tour auf den 2212 Meter hohen Vulkan „Mount Sibayak“ (letzter Ausbruch im Jahr 1881) aufgebrochen. Die Dienste eines Bergführers hatte er abgelehnt, die Warnungen Einheimischer vor der tückischen Regenzeit in den Wind geschlagen. Er kam nicht zurück.

Foto: AFP

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