Bis 2012 sollen die einzelnen Mitgliedsstaaten die Gesetze umsetzen. Und die sind durchaus rigoros!
Kein Qualm im Freien mehr
So soll etwa das Rauchen im Auto, wenn Kinder dabei sind, unter Strafe gestellt werden. Und auch ein Qualmverbot im Freien wird überlegt. Wie dieses genau aussehen soll, dazu legt sich die EU noch nicht fest. Nur so viel: Denkbar wäre ein Verbot in öffentlichen Bereichen oder bei großen Menschenansammlungen. EU-Gesundheitskommissarin Vassiliou: "Ich bin überzeugt, dass jeder Europäer umfassend vor Tabakrauch geschützt werden muss."
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Mediziner gehen konform mit EU-Plänen
Kein Wunder also, dass Brüssel die derzeitige österreichische Regelung hart kritisiert. "Das Gesetz mit seinen vielen Ausnahmeregelungen und Übergangsfristen ist extrem schlecht. Schon bei der Einführung hat man gewusst, dass es nicht europakonform ist", so Medizinerin Sylvia Hartl, Oberärztin im Wiener Otto-Wagner-Spital und Generalsekretärin der Europäischen Lungengesellschaft.
"Nichtraucherzonen sind zu wenig"
In zehn Ländern Europas gelten bereits strengere Vorschriften, Österreich müsse, so fordert Brüssel, schnellstens nachziehen. Dr. Hartl: "Die wissenschaftlichen Daten über die Folgen des Rauchens sind eindeutig, deshalb muss die Resolution umgesetzt werden. Nichtraucherzonen in den Lokalen sind zu wenig, der Schutz der Arbeitnehmer muss endlich ernst genommen werden."
von Doris Vettermann, Kronen Zeitung
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