Im öffentlich zugänglichen Internet-Forum der Piraten wird der Vorfall nicht ganz so locker gesehen: Einige User fordern ein Ausschlussverfahren gegen die angeblichen Unruhestifter, Jorquera selbst wird als Mitbeteiligter der Auseinandersetzungen genannt. Auch ein generelles Alkoholverbot bei den Parteitreffen wurde diskutiert. Für Unmut sorgte außerdem, dass einige Piraten das Lokal verlassen haben sollen, ohne ihre Rechnungen zu bezahlen.
Jorquera räumte ein, dass es "natürlich auch relativ intensive Diskussionen" gegeben habe - "aber keine Rauferei oder etwas Ähnliches". "Es gab keine Handgreiflichkeiten in diesem Sinne, nur einen Stupser", so der Vereinsvorstand. Es sei dabei darum gegangen, "dass wir gebeten wurden, die lautstarke Diskussion runterzusetzen", sagte er.
Keine Handgreiflichkeiten, sondern "Platzmangel"
Er selbst sei nur insofern involviert gewesen, dass der Lokalbesitzer ihn gebeten habe, dafür zu sorgen, dass die Parteimitglieder im vorgesehenen Bereich bleiben und leiser agieren sollten. "Dann war es so, dass einer der Teilnehmer dem nicht gefolgt ist und sehr laut war. Daraufhin habe ich mich verantwortlich gefühlt und bin ihm näher gekommen und bin auch an ihm angekommen. Aber von Handgreiflichkeiten kann keine Rede sein."
Der Grund, warum man künftig auf das "Wratschko" als Stammlokal verzichten müsse, sei lediglich Platzmangel, so Jorquera. Das Lokal habe aber auch Stammgäste, die sich durch die relativ heftigen Diskussionen der Parteimitglieder gestört fühlen könnten. Daher sei man nun auf zwei andere Vereinslokale ausgewichen.
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