Für Aufsehen hat am Mittwoch der Eigentümer des Gebäudes, die Arbeitsvereinigung Sozialhilfeverband (AVS), gesorgt. Sie berichtete von der Schließung der Saualm mit Ende April. Präsident Karl Bodner gegenüber krone.at: "Der Vertrag ist durch den Betreiber im beiderseitigem Einvernehmen gekündigt worden."
Steiner bestätigt, dass der Mietvertrag für die umstrittene "Sonderanstalt", wo derzeit sechs Asylwerber untergebracht sind, ausläuft, dies sei jedoch eine "Vorsichtsmaßnahme". "Wir entscheiden jetzt, wer und wie das Heim weiter betrieben werden soll." Die Unterbringung der Asylwerber werde in jedem Fall nach dem April auf der Saualm fortgesetzt.
Von einer Schließung könne keine Rede sein, sagte am Mittwoch auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
Laut Steiner gibt es viele Möglichkeiten für den weiteren Betrieb: "Entweder wird der Mietvertrag im Mai mit möglicherweise neuem Betreiber weitergeführt oder das Gebäude wird gleich gekauft", so Steiner im Gespräch mit kaerntnerkrone.at.
Rund 200.000 Euro wären für den Kauf hinzublättern. Steiner: "Durchaus rentabel. Aber das müssen die Verantwortlichen entscheiden." Bis wann soll die Entscheidung fallen? Steiner: "Das wissen die Götter."
Fix sei, dass weitere 200.000 Euro für Renovierungsmaßnahmen wie eine Feuerleiter und die Verstärkung der Sickergruben- Wände aufzubringen sind.
Landeshauptmann Dörfler ortete hinter den Schließungsgerüchten knapp vor der Landtagswahl am 1. März ein politisches Manöver des als SPÖ- nahe geltenden Liegenschaftsvertreters AVS. "Die sind verlogen bis zum Exzess", meinte der BZÖ- Politiker.