Spätestens seit dem Pandanachwuchs im Wiener Tiergarten Schönbrunn ist das Wort "Foo" oder "Fu" auch den Österreichern ein Begriff: Es bedeutet übersetzt "Glück". Der Nachwuchs bei den Foo Dogs ist angesichts des stark gefährdeten Bestands der Rasse eine kleine Sensation. In ganz Europa gibt es weniger als 30 der ruhigen und anpassungsfähigen Familienhunde, außerhalb Chinas überhaupt nur etwa 300. Dass der Foo heute zu den bedrohten Rassen zählt, dürfte vor allem an einer horrenden Erhöhung der Hundesteuer in China im Jahre 1947 liegen.
Hunde bewachten Chinesische Mauer
Die Chinesen glauben daran, dass Foo Dogs das Bindeglied zwischen Wölfen und Hunden sind, was laut Züchterin Melanie Schönherr an der besonderen Mimik zu merken sei: Ein Foo hat rund 30 Mimiken, ein durchschnittlicher Hund sieben bis zehn.
Die Foos galten im frühen China als Bauernhunde und wurden zur Jagd eingesetzt. Legenden zufolge sollen die Glückshunde aber auch die chinesische Mauer und Paläste bewacht haben. So stellen die löwenähnlichen Wächterfiguren die auch in Österreich meist Eingänge von Chinarestaurants zieren, keine Drachen, wie von vielen angenommen wird, sondern eben die chinesischen Foo Dogs dar.
Zwei Glückshunde sind noch zu haben
Zwei der vier Glückshunde aus Großpetersdorf sind bereits vergeben, ihre beiden Geschwister suchen noch ein Zuhause. Bei der Haltung der prachtvollen Tiere ist vor allem zu beachten, dass sie nicht mit einem Halsband geführt werden dürfen, denn sie haben eine Fettschicht um den Hals, die dem Schutz vor Hundebissen dient, weiß die Züchterin, die auf ihrer Homepage alles Wissenswerte über die seltene Hunderasse zusammengetragen hat (siehe Infobox).
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