Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
25.10.2014 - 09:50

Hybridautos sollen künftig ohne Batterien fahren

26.01.2013, 14:09
Hybridautos sollen künftig ohne Batterien fahren (Bild: PSA)
Foto: PSA
Hybridantriebe sind sparsam, aber relativ teuer. Vor allem die kostspieligen Akkus treiben die Preise hoch. Der französische Automobilkonzern PSA will daher künftig auf Batterien verzichten und die beim Bremsen anfallende Energie hydraulisch in Druckspeichern sammeln. Die gemeinsam mit dem deutschen Zulieferer Bosch entwickelte Hydraulik- Hybrid- Technik könnte bereits 2016 ihr Pkw- Debüt in Kleinwagen von Peugeot und Citroen feiern.

Bei schweren Baumaschinen und vor allem Müllfahrzeugen ist eine ähnliche Technik von Bosch bereits seit Jahren im Serieneinsatz. Im Prinzip funktioniert sie so wie bei einem konventionellen Elektro- Hybrid: Statt eines Elektrogenerators ist jedoch eine Hydraulikpumpe für die Bremskraftrückgewinnung zuständig, die Batterie wird durch einen Druckspeicher ersetzt.

Die Hydraulikpumpe ist mit der Antriebsachse verbunden und leitet beim Tritt auf das Bremspedal Hydrauliköl in einen Druckspeicher, der platzsparend im Mitteltunnel oder in der Reserveradmulde untergebracht ist. Dadurch wird in dessen Innerem Gas unter hohen Druck gesetzt. Bei Bedarf kann der Vorgang dann umgekehrt werden: Das Gas dehnt sich aus, das Hydrauliköl treibt die Pumpe an, die nun als Motor dient und die Antriebsräder in Bewegung setzt.

Die hydraulische Energie kann das Auto kurzzeitig komplett allein bewegen oder dem Verbrennungsmotor beim Beschleunigen helfen. Genaue Daten zur emissionslosen Reichweite nennen die Unternehmen noch nicht, das Druckspeichervolumen von rund zehn Litern dürfte aber nur für kurze Distanzen reichen. Aber auch beim gemeinsamen Betrieb von Verbrennungs- und Hydraulikmotor soll der Verbrauch deutlich sinken, da der Benziner in einem besonders effizienten Betriebsbereich arbeiten kann. Rund 30 Prozent Einsparungen gegenüber einem konventionell motorisierten Fahrzeug versprechen die Hersteller. In der Stadt soll der Verbrauchsvorteil sogar auf 45 Prozent steigen.

Die konkrete Arbeit an dem Hydraulik- Hybrid für Pkw ist bereits seit zwei Jahren im Gange, bis zur Serieneinführung dürften weitere drei Jahre vergehen. Der Aufpreis für die Technik gegenüber einem konventionellen Antrieb soll deutlich geringer sein als bei vergleichbaren Elektro- Hybriden.

Besuche krone.at/Auto & Motorrad auf Facebook und werde Fan! 

spx/sms
Drucken
Werbung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2014 krone.at | Impressum