Sa, 26. Mai 2018

Experte gibt 5 Tipps

25.11.2017 16:13

So wappnet man sich gegen die Apokalypse

Von Hurrikan "Irma" und nordkalifornischen Waldbränden bis hin zu Terroranschlägen: Die Katastrophen häufen sich und enden im schlimmsten Fall mit Evakuierungsaktionen unter Massenpanik und Hysterie. Die sofortige Flucht wäre laut einem Experten aber meist gar nicht notwendig, da Naturkatastrophen durchaus vorhersehbar sind. Vor allem müsse man nicht die Nerven wegschmeißen, wenn man wisse, wie man sich am besten gegen mögliche Horrorszenarien wappnet.

John Renne, Direktor des Zentrums für städtische und ökologische Lösungen einer US-amerikanischen Universität in Florida, erklärt gegenüber dem Magazin "The Week", dass Flucht nicht immer die beste Lösung ist. So sei es im Fall einer chemischen Attacke sogar sicherer, im Haus zu bleiben, als auf die Straße zu gehen.

Evakuierungsplan bereithalten
Für eine sofortige Evakuierung soll man laut dem Experten allerdings trotzdem gewappnet sein. Renne empfiehlt daher, sich einen Überblick an Warnungen in sozialen Netzwerken zu verschaffen und einen möglichen Evakuierungsplan bereitzuhalten.

Notfallpakete und Vorräte sichern
Außerdem wäre es wichtig Reserven bereitzuhalten. Sollte man das Haus nicht verlassen können, empfiehlt der Experte, einen Vorrat an Wasser sowie an haltbaren Lebensmitteln - der für mindestens drei Tage ausreicht - anzulegen. In den USA gibt es mittlerweile sogar Anbieter, die spezielle Überlebenspakete mit gefriergetrockneter Nahrung verkaufen. Die Notfallrationen sollen bis zu 25 Jahre haltbar sein und im Fall einer Apokalypse das Überleben sichern.

Für Stromausfälle kann man sich mit einer Taschenlampe, Batterien sowie einem Solarladegerät für das Telefon wappnen. Sollte ein Mobilfunkdienst ausfallen, hilft ein Handkurbel-Generator-Funkgerät aus.

Das eigene Umfeld kennen
Laut Renne sei es auch wichtig, die eigene Umgebung zu kennen. Je nachdem, um welche Katastrophe es sich handelt, ist es wichtig, zu wissen wie man Gas, Strom oder Wasser im eigenen Haus umstellen kann. Sollte man das Zuhause dann doch verlassen müssen, ist es von Vorteil, einen Fluchtweg mit Alternativen zu planen, falls bestimmte Ausgänge blockiert werden.

Zu guter Letzt weist der Experte auch darauf hin, ruhig zu bleiben, da Panik gefährlich werden kann, wenn man Hindernissen gegenübersteht.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden