Fr, 17. November 2017

Philips, LG und Co.

10.09.2015 08:42

Bildschirmkartelle: Konzerne müssen Strafe zahlen

Wegen früherer Bildschirm-Kartelle müssen mehrere führende Elektronikkonzerne Bußgelder von zusammen rund 1,4 Milliarden Euro bezahlen. Das erstinstanzliche Gericht der Europäischen Union wies am Mittwoch mehrere Klagen dagegen weitgehend ab. Allein Philips und LG müssen demnach zusammen über eine Milliarde Euro zahlen. Lediglich die Bußgelder für Panasonic und Toshiba setzte das Gericht um jeweils rund 30 Millionen Euro herab.

Die Bußgelder waren 2012 für Kartelle in den Jahren 1996 und 1997 sowie 2006 verhängt worden. Dabei geht es um frühere Röhrenbildschirme, insbesondere für Fernseher. Beteiligt waren auch Samsung und Technicolor.

Bei verschiedenen Treffen sollen die Unternehmen Märkte aufgeteilt und Preise festgesetzt haben. Dies und die damit verbundenen Bußgelder bestätigten die Luxemburger Richter nun weitgehend.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden