In Ex-Chirurgie

Heer trainiert auf künftiger Spitals-Baustelle

Kärnten
20.08.2026 09:56
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Wo ein wichtiger Baustein der Trauma- und Orthopädieversorgung Kärntens entstehen wird, trainiert derzeit das Österreichische Bundesheer für den Ernstfall: Das Jägerbataillon 25 kann in der ehemaligen Chirurgie-Ost am Klinikumgelände in Klagenfurt üben.

Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) stellt dem Bundesheer das leerstehende Gebäude am Areal des Klinikums Klagenfurt für Ausbildungs- und Übungszwecke zur Verfügung. Rund 50 Soldatinnen und Soldaten trainieren dort, bevor das Objekt abgetragen und durch den Neubau des gemeinsamen Trauma-Orthopädie-Zentrums von AUVA und KABEG ersetzt wird.

„Dass ein derzeit nicht genutztes Gebäude vor seiner Neuentwicklung noch einen wichtigen Beitrag zur praxisnahen Ausbildung des Bundesheeres leisten kann, zeigt, wie sinnvoll öffentliche Einrichtungen ihre Ressourcen miteinander verknüpfen können“, so Alexander Bernart, der Generaldirektor der AUVA.

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Unser Dank gilt der AUVA und der KABEG. Die Übung zeigt einmal mehr, wie gut die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesheer und seinen zivilen Partnern funktioniert

Oberst Alexander Raszer, Kommandant des Jägerbataillons 25 aus Klagenfurt

Manfred Ferch, stellvertretender KABEG-Vorstand, Oberst Alexander Raszer, Kommandant ...
Manfred Ferch, stellvertretender KABEG-Vorstand, Oberst Alexander Raszer, Kommandant Jägerbataillon 25, Wolfgang Reicht, Stv. Spitalsmanagement AUVA Region Süd, mit Soldaten des Jägerbataillons 25.(Bild: KABEG)

„Das Klinikum Klagenfurt und die AUVA entwickeln an diesem Standort gemeinsam die zukünftige Trauma- und Orthopädieversorgung für Kärnten“, erklärt Manfred Ferch, stellvertretender KABEG-Vorstand.

Die AUVA wird das neue Trauma-Orthopädie-Zentrum errichten und betreiben. Zentrale Strukturen des Klinikums Klagenfurt, darunter Schockraum, Intensivkapazitäten und die Versorgung von Polytraumapatientinnen und -patienten, werden gemeinsam genutzt. Ergänzend entsteht ein von der KABEG betriebenes Alterstraumazentrum. Die Inbetriebnahme ist nach aktuellem Planungsstand für 2031 beziehungsweise 2032 vorgesehen.

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