Do, 24. Mai 2018

Schuldig gesprochen

31.10.2014 14:51

Dreieinhalb Jahre Haft für Pirate-Bay-Gründer

Ein Mitgründer der Filesharing-Website Pirate Bay ist in Dänemark zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Das Gericht befand Gottfrid Svartholm Warg am Donnerstag für schuldig und verkündete am Freitag die Höhe der Strafe. Warg hat sich nach Auffassung des Gerichts in öffentliche Datenbanken gehackt und massenhaft Informationen über Dänen gestohlen.

Er will gegen das Urteil in Berufung gehen. Der Prozess in Frederiksberg bei Kopenhagen war einer der größten Hacking-Skandale in Dänemark. Wargs 21-jährigem Komplizen brummten die Richter eine Haftstrafe von sechs Monaten auf. Weil der Däne schon seit Juni 2013 in Untersuchungshaft gesessen hatte, kam er bereits am Donnerstag auf freien Fuß.

Der Hacker-Angriff hatte sich 2012 abgespielt. Warg war nach Ansicht des Gerichts in das dänische Kriminal-, Führerschein- und Personenregister sowie das Schengen-Informationssystem eingedrungen. Im November 2013 war der heute 30-jährige Schwede an Dänemark ausgeliefert worden. Er hatte die Vorwürfe bestritten, die Richter glaubten ihm aber nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden