Do, 24. Mai 2018

Scharfe Linien

24.08.2011 12:21

Ferrari 458 Spider bekommt ein Alu-Klappdach

Ferrari bringt im Herbst den 458 Spider – und er wird ein Meisterstück. Technisch durch und durch ein 458 Italia bekommt er ein versenkbares Hardtop verpasst, mit dem er sowohl offen wie auch geschlossen atemberaubend aussieht. Und das bei einem Mehrgewicht von nur 50 kg.

So etwas gab es bei einem Mittelmotor-Supersportler noch nie serienmäßig, und die Designer haben es hervorragend umgesetzt. Bestechende Linien, sogar das Heck eine Augenweide. Das ist umso erfreulicher, als die Sonderanfertigung Ferrari Superamerica 45 mit einer ähnlichen Dachkonstruktion hinten rum – sagen wir – etwas gewöhnungsbedürftig geraten ist.

Auch hier klappt das Alu-Dach nach hinten und ist nach 14 Sekunden komplett im Bereich vor dem Motorraum verschwunden, allerdings in zwei Teilen, die sich übereinanderschieben. Im Vergleich zu einer Stoffverdeck-Konstruktion spricht Ferrari von einem Gewichtsvorteil von 25 kg. Im Vergleich zum Festdach-458 bringt der Spider 50 kg mehr auf die Waage (Trockengewicht 1.430 statt 1.380 kg). Im Innenraum hat man sogar noch eine Gepäckablage hinter den Sitzen untergebracht. Die Finnen hinter den Sitzlehnen steuern den Luftfluss direkt zu den Lufteinlässen des Motorraums und zu den Ölkühlern von Kupplung und Getriebe.

Volle Leistung im offenen 458
Der 458 Spider wird vom bekannten 4,5-Liter-V8-Saugmotor mit Direkteinspritzung und 570 PS aus dem 458 Italia angetrieben, der kürzlich zur "International Engine of the Year 2011" gewählt wurde. Auf die Straße gebracht wird die Leistung wie gewohnt durch Ferraris F1-Doppelkupplungsgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad sowie durch das E-Diff3, das zusammen mit der F1-Traktionskontrolle und dem Hochleistungs-ABS für großartige Dynamik im Handling sorgen soll.

Die Fahrleistungen sind nur unwesentlich schlechter als die des Ferrari 458 Italia, von 0 auf 100 km/h verliert der Spider mit 3,5 Sekunden nur ein Zehntel, als Topspeed gibt Ferrari >320 km/h statt >325 km/h an.

Die Dämpfung der Multilink-Aufhängung wurde eigens für den Spider abgestimmt, und auch der Motorsound wurde fürs Offenfahren überarbeitet. Dem Wind wird durch ein großes, elektrisch verstellbares Windschott Einhalt geboten. Im Cockpit soll es bei Offenfahrt so leise sein, dass Unterhaltungen angeblich auch bei Geschwindigkeiten von über 200 km/h noch in normaler Lautstärke möglich sind. Eine Eigenschaft, die nicht allzu vielen Ferraris zugeschrieben werden kann.

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