Do, 23. November 2017

Auf die Gesundheit!

21.01.2009 16:20

Das Geheimnis des Rotweins

Obwohl sich Franzosen überwiegend fett- und cholesterinreich ernähren, viel Alkohol konsumieren und rauchen, leben sie im Vergleich zu den übrigen Europäern länger, leiden seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und bestimmten Krebsarten. Ihr Geheimnis, das von Wissenschaftlern auch „Französisches Paradox“ genannt wird: Sie trinken gerne Rotwein.

Rotwein ist seit der Antike als Trank bekannt, der nicht nur für Geselligkeit sorgt, sondern auch positiv auf die Gesundheit wirkt. Schon Hippokrates nutzte die Kraft des Weines, um Genesende zu stärken und als wirksames Mittel bei Herz-Kreislauf-Beschwerden.

Gesundheit aus dem Weinglas
Inzwischen ist auch der modernen Medizin bekannt, dass ein Gläschen Rotwein am Tag – mehr sollte wegen des Alkoholgehaltes nicht getrunken werden! – das Leben verlängert, eine antioxidative Wunderwaffe gegen die Zellalterung ist, freie Radikale bekämpft, Schäden des Gefäßsystems entgegenwirkt, Entzündungsprozesse hemmt, Thromboseneigung verringert, den Cholesterinspiegel senkt, bei Frauen das Osteoporose-Risiko mindert und sogar antikanzerogenes Potential hat.

"Wunderwirkstoff" aus der Natur
Forscher, die dem Phänomen Rotwein nachgehen, stoßen immer wieder auf denselben Bioaktivstoff, der für diese positiven Effekte verantwortlich sein dürfte: Resveratrol. Das hochwirksame Antioxidans kommt in einer besonders hohen Dosis in frischen roten Trauben vor, das auch bei der Verarbeitung zu Rotwein nicht verloren geht. Die Pflanzen bilden den Stoff, um Parasiten, Bakterien, Viren und Pilze abzuwehren.

Dieselbe Schutzwirkung entfaltet der Wirkstoff auch beim Menschen: Freie Radikale, die durch UV-Strahlung und Luftverschmutzung entstehen, haben weniger Chance. Zellschäden werden aufgehalten, die Elastizität der Gefäße verbessert. Männer, vier bis sieben Gläser Wein pro Woche trinken, erkranken laut einer Studie nur halb so oft an Prostata-Krebs als andere.

Werdende Mütter sollten Trauben essen
Wer keinen Alkohol trinken darf – zum Beispiel Kinder oder werdende Mütter – kann sich den Powerstoff auch über Resveratrol-Präperate aus der Apotheke oder besser noch aus frischen roten Weintrauben holen. Damit tut man auch noch was für die Zähne: Die Polyphenole in roten Weintrauben können erwiesenermaßen Kariesbakterien im Mundraum unschädlich machen. Forscher versuchen derzeit, ein Mundwasser aus Traubentrester zu entwickeln.

Weitere Tipps für ein langes, gesundes Leben findest du in der Infobox!

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