Gewaltige Emotionen im Murtal: Dank der Initiative der Feuerwehr St. Lorenzen bei Knittelfeld und vielen Kameraden aus der Steiermark konnte im Zuge einer gigantischen Typisierungsaktion ein Stammzellenspender für den lebensgefährlich erkrankten Matteo (12) gefunden werden. Die Freude ist riesengroß!
Die Feuerwehr von St. Lorenzen ist überglücklich: „Danke an alle Lebensretter. Dank eurer unglaublichen Unterstützung bei der Suche nach einem Stammzellenspender haben wir es geschafft: Matteo hat seinen „genetischen Zwilling“ gefunden! Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft, die wir erfahren durften. Danke an jeden einzelnen von euch“, ist auf deren Facebook-Seite zu lesen.
Ende Jänner organisierten die Feuerwehrkräfte eine große Typisierungsaktion. Zahlreiche Feuerwehren in der ganzen Steiermark machten ebenso mit – nun ist das positive Ergebnis da.
Suche nach Nadel im Heuhaufen
Momentan bekommt der zwölfjährige Steirer eine Chemotherapie und Kortison. Heilung kann aber nur eine Stammzellentransplantation bringen. Wobei die Chancen, einen geeigneten Spender zu finden, bei 1:500.000 lagen.
Vor knapp zwei Jahren hat sich das Leben des Jungfeuerwehrmannes komplett verändert: 2024 traten bei Matteo erstmals Fieber, starke Müdigkeit und Übelkeit auf, die Diagnose: HLH – hämophagozytische Lymphohistiozytose, eine schwere Immunerkrankung, ausgelöst durch das Epstein-Barr-Virus. Schon ein kleiner Infekt reicht, um den Zwölfjährigen in Lebensgefahr zu bringen. Mit der Stammzellenspende besteht nun die Hoffnung auf ein normales Leben.
Jeder kann Leben retten
Und die Feuerwehr richtet einen weiteren Appell an alle Menschen: „Auch wenn für Matteo ein Match gefunden wurde, warten noch viele andere Kinder und Erwachsene sehnsüchtig auf ihre Chance. Deshalb unsere herzliche Bitte an euch – lasst euch typisieren! Es dauert nur wenige Minuten, aber für jemanden anderen bedeutet es vielleicht ein ganzes Leben“, so der Aufruf der Einsatzkräfte.
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