Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Italien haben Nachschub bei den Gratis-Kondomen für die Athletinnen und Athleten versprochen.
„Wir können bestätigen, dass die Versorgung mit Kondomen in den olympischen Dörfern zeitweise aufgebraucht war, weil die Nachfrage höher als erwartet war“, teilte das Organisationskomitee mit. Nachschub sei unterwegs und werde bis Montag über die Dörfer verteilt.
10.000 Kondome in drei Tagen weg
Im Gegensatz zu den Sommerspielen 2024 in Paris, wo rund 300.000 Kondome für mehr als 10.500 Athleten bereitlagen, war der Vorrat bei den Winterspielen deutlich kleiner. In Italien wurden gerade mal 10.000 ausgegeben – auf die vier Orte Mailand, Cortina, Predazzo und Livigno verteilt. Allerdings gehen bei den Winterspielen auch nur 2900 Athleten und Athletinnen an den Start. Dennoch waren die Kondome im olympischen Dorf in Cortina d’Ampezzo schnell weg – laut den Angaben eines Athleten bereits nach drei Tagen.
IOC-Sprecher Mark Adams sagte am Samstag: „Ich glaube, 10.000 wurden genutzt, bei 2.800 Athleten – da kann man sich seinen Teil denken.“ Und mit Blick auf den 14. Februar fügte er hinzu: „Es zeigt eindeutig, dass der Valentinstag im Dorf in vollem Gange ist.“
Dass die Gratis-Kondome bei Olympia Kultstatus haben, ist nichts Neues. Wie immer bei Olympia stellt das IOC kostenlos Kondome in den Athletendörfern bereit – eine Tradition, die bis zu den Spielen 1988 in Seoul zurückreicht. Für viele Sportler sind die bunten Päckchen längst Kult – und auch ein beliebtes Souvenir. Nach dem kurzfristigen Engpass soll es nun keine Probleme mehr geben. Die Organisatoren versichern: Die Vorräte würden bis zur Schlussfeier am 22. Februar kontinuierlich aufgefüllt.
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