Wenn man für eine Stunde in der Autowerkstatt rund 200 € zahlt und der Mechaniker, bestenfalls rund 20 Euro netto bekommt, stimmt vieles nicht mehr in Österreich. Dass Lagerhaltung, Buchhaltung und Betriebskosten einer Werkstatt auch Geld kosten, ist klar. Das Erzielen eines Gewinns ist legitim. Aber permanent arbeitende Menschen durch Steuern und Gebühren auszupressen, um deren Geld frech an Drittstaaten und teils dubiose Vereine zu verteilen, kommt nicht gut an. Ein durch antiquierten Föderalismus aufgeblähter Staat ist so nicht überlebensfähig und stünde besser da, wenn 75% aller Politikerposten wegfallen würden. Bestes Beispiel: die finanzklammen Städte Wien und Linz, die sich den Luxus von sechs nicht amtsführenden Stadträten bzw. drei Vizebürgermeistern leisten.
Helmut Speil, Linz
Erschienen am Di, 3.11.2026
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