Die Karikatur schlägt dem Fass den Boden aus. Bemerkenswert, mit welcher Ignoranz hier eine Technologie durch den Dreck gezogen wird, an der im Pkw-Verkehr derzeit kein vernünftiger Weg vorbeiführt. Als selbst ernannter „Umweltpapst“ sollte Herr Haberzettl auf der Seite der Veränderung stehen. Stattdessen bedient er billigste Stammtisch-Polemik und veraltete Mythen der fossilen Lobby. Ich lade mein Fahrzeug zu Hause mit sauberem Strom aus der eigenen PV-Anlage. Angesichts der Spritpreise von weit über 2 Euro an Tankstellen fahre ich nicht nur um Welten umweltfreundlicher, sondern auch erheblich billiger als jeder Benzin- oder Diesel-Dinosaurier. Wer heute noch behauptet, jeder E-Auto-Fahrer sei ein verkappter Umweltsünder, hat die letzten fünf Jahre technologischer Entwicklung schlicht verschlafen. Natürlich gibt es noch Baustellen, die man sachlich kritisieren muss. Wer in Wien gezwungen ist, sein Auto neben dem Gehsteig zu parken, für den ist das Laden an der öffentlichen Infrastruktur um ein Vielfaches teurer als in der eigenen Garage. Das ist ein Versagen der Politik und der Infrastruktur, aber kein Fehler des Antriebskonzepts. Die pauschale Schlechtrederei ist entbehrlich und wird der Realität der Mehrheit der Bürger nicht gerecht.
Sepp Weber, Gföhl
Erschienen am Di, 3.11.2026
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