Dass Erzbischof Grünwidl die neue Zuzugsbeschränkung kritisiert, liegt auf der Hand, er kann eigentlich nicht anders. Dennoch sollte gerade er nicht außer Acht lassen, dass es genau genommen um den Islam geht. Es ist eben nicht so, dass „alle Religionen“ gleich sind, wenn dabei die staatliche Gesetzgebung infrage gestellt wird. Wenn sich eine „Religionsgemeinschaft“ dagegenstellt, darf hinterfragt werden, ob man nicht ein wenig auf die Bremse steigen soll, um unser staatliches Gefüge nicht in Unordnung zu bringen. Dazu ist diese Zuzugsbeschränkung gedacht. Wenn Grünwidl das zugeben würde, könnte er ein Problem mit der Amtskirche bekommen. Nur, nicht alle Menschen sind guten Willens. Deshalb muss es erlaubt sein, auch unsere Interessen zu bewahren, was mit manchen Zuzüglern schwierig wird, wie man weiß. Das soll der Erzbischof sagen dürfen, ohne Angst haben zu müssen, einen Fauxpas zu begehen.
Hermann Edelhauser, Niedersulz
Erschienen am Di, 3.11.2026
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