Stellen wir uns vor, die Zeitumstellung würde tatsächlich abgeschafft. Wäre ganzjährig die Winterzeit gültig, würde dies bedeuten, dass im Juni die Sonne etwa in Graz bereits um 4 Uhr morgens aufginge. Das würde bedeuten, dass es im Sommer zu Arbeitsbeginn schon deutlich heißer wäre, ebenso zu Schulbeginn. Außerdem würde uns die abendliche Helligkeit fehlen. Durch diese ist es möglich, am Abend noch Sport und Bewegung im Freien bei Helligkeit zu machen, was der Gesundheit zugutekommt. Hätten wir das ganze Jahr Sommerzeit, ändert sich im Sommer nichts, jedoch ginge die Sonne im Dezember/Jänner erst gegen 9 Uhr auf. Schüler müssten den ganzen Winter gefühlt mitten in der Nacht aufstehen und noch im Dunkeln zur Schule gehen. So gesehen federt die Zeitumstellung diese möglichen Extreme ab. Ich halte sie für den besten Kompromiss gegenüber den beiden anderen Varianten einer ganzjährigen Standardzeit. Denn der zweimal jährlich stattfindende Zeitenwechsel ist im eigentlichen Sinn eine Anpassung der Uhrzeit an den jährlichen Sonnenlauf. Schade, dass dies relativ wenigen Menschen bewusst ist.
Dr. Bernd Sommer, Graz
Erschienen am Sa, 24.10.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.