Ein Leserbriefschreiber geniert sich wegen Herbert Kickls „hirnrissigen und beleidigenden Aussagen“ in den Sommergesprächen. Ich konnte nichts dergleichen feststellen. Im Gegenteil: Kickl war im Sommergespräch weder niveaulos noch beleidigend und nahm völlig unaufgeregt und sachlich zu den angesprochenen Themen Stellung. Er leugnete auch nicht den Klimawandel, wie der Leserbriefschreiber behauptet. Kickl kritisierte die von der Regierung angestrebte Klimaneutralität bis 2040 und warnte vor den wirtschaftlichen Folgen. Diese weitreichende Entscheidung wird man in einer Demokratie wohl noch kritisch hinterfragen dürfen, ohne sofort als Klimaleugner abgestempelt zu werden. Von der Interviewerin hätte ich mir mehr Professionalität erwartet. Auf mich wirkte sie schlecht vorbereitet, überfordert und peinlich. Dieses ständige Ins-Wort-Fallen bei Antworten, die dem links-woken ORF nicht ins Konzept passen, ist vor allem bei Interviews mit freiheitlichen Spitzenpolitikern gängige Praxis. Damit stellt sich der ORF als öffentlich-rechtliches Medium, das u. a. mit Zwangsbeiträgen finanziert wird, selbst ein Armutszeugnis aus!
Mag. Margot Aljancic, Spittal/Drau
Erschienen am Sa, 12.9.2026
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