Der Bericht über jenen IS-Fanatiker, der nun erschossen wurde, zeigt allzu genau, dass Institutionen wie Derad überflüssig waren bzw. sind. Denn ein wirklich fanatisch von seiner Idee Überzeugter lässt sich durch noch so salbungsvolle Botschaften nicht von seinem radikalen Gedankengut abbringen. Das kostet nur Geld, das man besser für ein Flugticket in die Heimat verwenden sollte. Gut, dass man sich von Derad nun verabschiedet hat. Ich vermute, dass es sich bei so manchem im Häfen Einsitzenden ähnlich verhält beim Versuch einer „Resozialisierung“. Viele werden letztlich trotz Sachverständigen-Gutachten wieder rückfällig, wie man ja weiß. Also wozu der Aufwand?
Hermann Edelhauser, Niedersulz
Erschienen am Mi, 9.9.2026
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