„Gratulation“ an Frau Stribl. Sie verstand es vorzüglich, dem Publikum das Gefühl zu geben, es ginge um Sachsen-Anhalt und die AfD. Die Hälfte der Zeit drehte sich um diese Partei. Dafür wurden Probleme, die der Zusammenbruch der deutschen Autoindustrie für Österreich bedeutet, sowie Pflege, Schule, Deindustrialisierung total negiert. Es mag einige gegeben haben, denen die offensichtliche Abneigung der Moderatorin gegenüber der FPÖ gefallen hat, nur das bringt unser Land nicht weiter. Die Bemerkung, dass die AfD jetzt Probleme hat, einen Koalitionspartner zu finden, waren interessant. Welche Probleme haben die zerstörte CDU und eine einstellige SPD? So wie diese Konfrontation geführt wurde, hat sie beide Seiten, Sympathisanten und Gegner der FPÖ, gestärkt.
Thomas Pirker, Graz
Erschienen am Mi, 9.9.2026
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