Über die HKT Invest GmbH mit Sitz in der Museumstraße in Innsbruck wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet, teilte der KSV 1870 Dienstagabend mit. Die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten beläuft sich laut Eigenangabe der Schuldnerin auf 1.174.000 Euro.
Die Schuldnerin ist als Projektgesellschaft tätig. Das Unternehmen beschäftigt keine Mitarbeiter, heißt es dazu vonseiten des Kreditschutzverbandes KSV. „Über die Gründe dieser Insolvenz liegen uns derzeit noch keine geprüften Informationen vor. Diese Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben.“ Der Antrag auf Eröffnung der Insolvenz sei von der Schuldnerin bei Gericht eingebracht worden.
Fortführung des Betriebs fraglich
Ob die Insolvenzverwaltung den schuldnerischen Betrieb ohne weitere Nachteile für die Gläubiger fortführen kann, werde sich zeigen. Diese Entscheidung sei zeitnah zu treffen. Es bleibe insbesondere abzuwarten, „ob die Schuldnerin in der Lage ist, nachvollziehbar darzustellen, dass eine Fortführung auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen kann“.
Weitere Insolvenzen in Firmengruppe anhängig
Die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten beläuft sich laut Eigenangabe der Schuldnerin auf rund 1.174.000 Euro. Im Rahmen der Firmengruppe seien bereits Insolvenzverfahren anhängig, meldete der KSV.
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