Der LASK ist mit einer Niederlage in den Hauptbewerb der UEFA Champions League gestartet. Die Linzer mussten sich bei AEK Athen mit 0:1 geschlagen geben, per Freistoß erzielte Razvan Marin das sehenswerte Goldtor in der 21. Minute.
Der LASK hat bei seiner Premiere in der Fußball-Champions-League eine Niederlage kassiert. Österreichs amtierender Doublegewinner verlor am Dienstag bei AEK Athen durch ein Freistoßtor von Razvan Marin (21.) mit 0:1 und kassierte damit beim Comeback von Sasa Kalajdzic die zwölfte Europacup-Auswärtspleite in Folge. Ihren nächsten Auftritt in der Königsklasse absolvieren die Linzer am 14. Oktober vor Heimpublikum gegen Liverpool.
Vor über 30.000 lautstarken Fans in der Allwyn Arena ging der erste Schuss in Richtung Tor auf das Konto der Gäste – der Versuch von Andres Andrade nach 90 Sekunden flog weit über die Latte. Deutlich gefährlicher wurde es eine Minute später. Luka Jovic tauchte allein vor Lukas Jungwirth auf, der Schuss des Serben landete aber auf dem Kopf des LASK-Schlussmanns.
In der darauffolgenden Phase präsentierte sich der LASK als ebenbürtiger Gegner, Distanzschüsse von Moses Usor (9.) und Melayro Bogarde (17.) fanden nicht ihr Ziel. Die entscheidende Szene folgte in der 21. Minute. Ein misslungener Abschlag von Jungwirth führte über Umwege zu einem von Bogarde verursachten Freistoß an der Strafraumgrenze, den Marin sehenswert im Kreuzeck des Tormannecks versenkte.
LASK nach Gegentor unter Druck
Mit der Führung im Rücken wurde der griechische Meister stärker. Dem LASK gelangen in dieser Phase keine Entlastungsangriffe, ehe die Oberösterreicher doch noch vielversprechend im gegnerischen Sechzehner auftauchten: Ein Abschluss von Christoph Lang wurde von AEK-Keeper Alberto Brignoli entschärft (41.).
Aber auch die Hausherren kamen vor der Pause einem Treffer noch einmal nahe: Nach einer Freistoßflanke durfte Barnabas Varga am Fünfer unbedrängt köpfeln, verfehlte das Tor allerdings klar. Bald nach Wiederanpfiff ließ der LASK die Top-Gelegenheit auf das 1:1 aus. Sascha Horvath zog allein Richtung Brignoli, bei seinem Abschluss aufs kurze Eck war der Tormann per Fußabwehr zur Stelle.
Jovic-Tor zählt nicht
In der 64. Minute stand dem LASK das Glück zur Seite, als der VAR ein Kopfball-Tor von Jovic aberkannte. Assistgeber Lovro Majer war knapp im Abseits gestanden. Dadurch blieb die Hoffnung der Linzer auf einen Punktgewinn am Leben, zumal Kalajdzic ab der 74. Minute sein Comeback gab.
Auch mit dem ÖFB-Teamstürmer gelang es dem LASK lange Zeit nicht, den 14-fachen griechischen Meister richtig unter Druck zu setzen, im Gegenteil. AEK vergab im Finish eine Top-Gelegenheit durch Zini, dessen Schuss von Andrade vor der Linie abgewehrt wurde (89.). In der 92. Minute kratzte LASK doch noch am 1:1, der Kopfball von Kalajdzic nach einem Corner ging jedoch über die Latte. So blieb es bei der zweiten Saisonniederlage des LASK, der insgesamt vierten im 37. Spiel unter Trainer Dietmar Kühbauer.
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