In Laibach steigt heuer die Rad-Europameisterschaft. Auch in Abwesenheit von Dominator Tadej Pogacar werden dort etliche Superstars erwartet. Aus Kärntner Sicht dürfen einige Talente auf eine Nominierung hoffen.
Vor ziemlich genau 39 Jahren wurde in Villach Radsport-Geschichte geschrieben. Am 6. September 1987 kürte sich der Ire Stephen Roche in der Draustadt zum Weltmeister. Er war erst der zweite Profi nach Eddy Merckx, der in einer Saison den Giro, die Tour und die WM gewinnen konnte. Der einzige, dem das danach ebenfalls gelang, war Tadej Pogacar im Jahr 2024. Seitdem wurde es in Kärnten ruhig, was große Radsport-Events betrifft.
Evenepoel und Van Aert als Flagschiffe
Heuer findet zumindest einen Steinwurf entfernt – in Laibach – die EM statt. Mit hochkarätigen Teilnehmern. „Jetzt, wo Pogacar ausfällt, kommen alle Stars“, scherzt Tomaz Poljanec, Generalsekretär der EM 2026. Und Ex-Tour-Teilnehmer Peter „Paco“ Wrolich betont: „Wout van Aert, Remco Evenepoel, Primoz Roglic und alle, die davor bei der WM starten, werden daran teilnehmen.“ Meldeschluss ist am 21. September.
Kärntner Talente dürfen hoffen
Aus Kärntner Sicht haben die Talente Santiago Wrolich und Heimo Fugger gute Karten. Bei den Mädels darf Lea-Sophie Unterköfler, Tochter von Kärntens Radpräsident Norbert, auf einen Start hoffen. Kathi Sadnik ist als Staatsmeisterin bei den Profi-Damen fix dabei. Insgesamt steigen vom 2. bis 7. Oktober 14 Rennen.
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