Wie man liest, so soll nach dem Vollausbau des geplanten Google-Rechenzentrums in Oberösterreich dessen Strombedarf bei etwa 4,4 Terawattstunden liegen. Es stellt sich hier die Frage, wie sinnvoll solch ein Rechenzentrum sein muss, um solch hohen Stromverbrauch zu rechtfertigen. Und wenn man dann noch die sicherlich entstehende Verknappung der zur Verfügung stehenden Energiemenge heranzieht, kann man sich leicht ausrechnen, wohin der hiesige Strompreis gehen wird. Das bedeutet, wir haben dann in Österreich zu gewissen Zeiten einen Engpass an Stromenergie, verursacht durch ein privates, stromhungriges Unternehmen, und müssen dazu noch mit hohen Strompreisen rechnen, die wir dann alle zu bezahlen haben. So wird das nichts mit der Energiewende. Und wer will dann schon auf elektrische Wärmepumpen oder E-Autos umsteigen?
Ing. Josef Cervicek, Gießhübl
Erschienen am Sa, 5.9.2026
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