Wartet der Bundespräsident schon auf den Ruhestand?
In seiner zweiten Amtszeit reist der Präsident weniger, outet sich als prominenter Handy-Fanatiker und als Fürsprecher der Schulkinder, damit diese wegen eines Fußballspieles länger aufbleiben durften. Dem Herrn Bundespräsidenten möchte ich zwei extrem grüne Themen ans Herz legen, bei denen er seine ganze Autorität noch vor seinem Pensionsantritt in die Waagschale werfen könnte. Der größte Unfug ist und bleibt der ungehinderte Transitverkehr durch unser Land, den wir auf Geheiß der EU nicht drosseln dürfen, weil sonst der EuGH den ungehinderten Warenaustausch einklagt – andererseits werden wir aber für die Umweltverschmutzung verbal gerügt und finanziell bestraft. In Österreich macht die sog. CO2-Steuer, die von den Grünen während ihrer Regierungsbeteiligung mit den Türkisen eingeführt wurde, die Energie in allen Formen bzw. für jeden Verwendungszweck extrem teuer. Die kriegsbedingten Verteuerungen der Energieträger aufgrund der Sanktionen und Embargos sind noch gar nicht berücksichtigt. Schließlich gibt es noch ein ganz anderes Thema, bei dem der Herr Präsident über seinen eigenen Schatten springen müsste: Man darf auch nicht auf die vorwiegend illegale Immigration vergessen. Denn täglich kommen nach wie vor einige hundert Personen über die österreichische Ostgrenze, wenn der Innenminister auch andere Zahlen publiziert. Die EU verspricht zwar immer wieder, dass dieses Problem gemeinsam gelöst werden wird. Unsere Politiker dürfen aber in ihrer naiven und ergebenen EU-Hörigkeit nicht zu lange auf irgendwelche Wunder aus Brüssel warten, denn die kommen nicht. Zum Schluss noch ein Wunsch für die Zukunft: Der Herr Bundespräsident wird hoffentlich keinen Pensionsschock bekommen. Man denke immer daran, auch bei den Fischers ist es weitergegangen. Man hat für sie einen Zusatzjob zur üppigen Pension gefunden und schon war der Pensionsschock nicht mehr so groß.
Mag. Anton Bürger, per E-Mail
Erschienen am Mi, 15.7.2026
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