Die alten „Gstopften“ sollen zahlen, und zwar kräftig. Schon gehört? In Ungarn zahlen Menschen (Einheimische und EU-Bürger) über 65 nichts für Bahn, Bus, U-Bahn. In Tschechien bekommen Menschen über 65 (egal, welcher Nationalität) einen Fahrscheinrabatt von 50%. Und in Österreich? Die ÖBB erhöhen ständig die Preise. Die befahrbaren Strecken werden eher weniger, weil ja immer was repariert, saniert, umgebaut oder sonst was werden muss. Die Schlimmsten sind die Wiener Linien, hier konnten bisher von älteren Menschen die Pensionistenfahrscheine genutzt werden – für 3 Euro je zwei Fahrten. Doch da die Alten den Jungen eh das Geld wegnehmen, gilt dieser Preis jetzt schon für eine Fahrt, zusätzlich wurden noch 20 Cent draufgeschlagen. Und das betrifft nur die Älteren. Bravo, Herr Bürgermeister Ludwig, bravo, Herr Bahnchef Matthä – das nenne ich Sparmaßnahmen!
Wolfgang Wanderer, Wien
Erschienen am Mi, 8.7.2026
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