Der Spanier Roberto Martinez hat unmittelbar nach dem 0:1 im Fußball-WM-Achtelfinale gegen Spanien seinen Rücktritt als portugiesischer Teamchef erklärt.
Er sei angetreten, um mit Portugal Weltmeister zu werden, habe dieses Ziel verfehlt und ziehe nun die Konsequenzen, meinte der Coach am Montag in Dallas und bedankte sich explizit bei Cristiano Ronaldo. Zu dessen Zukunft im Nationalteam machte der seit 2023 amtierende Martinez keine Angaben.
Der 52-Jährige arbeitete als Trainer zunächst für Swansea City, Wigan – mit den „Latics“ wurde er gemeinsam mit Paul Scharner 2013 FA-Cup-Sieger – und Everton.
Von 2016 bis 2022 coachte er die belgische Nationalmannschaft, blieb aber mit deren „Goldenen Generation“ ohne Titel. Mit der ebenfalls als hochtalentiert geltenden aktuellen portugiesischen Auswahl reichte es 2025 zum Gewinn der Nations League.
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