Bei 9,2 Mio. Einwohnern sind wir in Österreich mit 22 öffentlichen Universitäten ja doch weltmeisterlich aufgestellt. Die 9,1 Mio. Schweizer begnügen sich mit nur 12 Universitäten, zwei davon, Zürich und St. Gallen, genießen auch noch Weltruf. Gender- und Orchideen-Lehrkanzeln sind in der Schweiz ebenfalls selten. Und die 6 Mio. Dänen bringen auch nur 9 Universitäten zusammen. Aber wir haben’s ja, akademisch rundum bestens gratis versorgt. Resümee: Die wohl zu vielen Universitäten werden daher immer zu wenig Geld haben, am Finanzkorsett öffentlich demonstrativ wohl weiter leiden und gar sparen müssen. Unseren Universitäten geht es ähnlich wie unseren 9 Königreichen, die sich auch Bundesländer nennen. Nirgends reicht es mehr finanziell. Was sind Lösungen im Hochsteuer- und Hochschuldenland Österreich? Ganz einfach, neue zusätzliche Steuern und Abgaben sind das Finanz-Reform-Geheimnis für das weiterhin konsequente Hüten, Behüten und Bebrüten des jahrzehntelangen Staats-Reformstaus.
Dr. phil. Johann Eder, Graz
Erschienen am Mi, 3.6.2026
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