Primitiver geht es nicht mehr als bei der Spritpreisbremse (1,7%) und bei der Lebensmittel-Steuersenkung auf 4,9%. Mir wäre lieber, dass man gar keine Steuersenkung vornimmt als diese. Dass dadurch der Handel die Registrierkassen „erneuern“ muss, spielt bei dieser hirnlosen Aktion anscheinend keine Rolle. Auch wäre ich bereit, auf eine Pensionserhöhung durch die Inflationsanpassung zu verzichten, wenn im Gegenzug die Bundesregierung bereit wäre, bei sich selber einzusparen! Heißt: kein Bundesrat, halber Nationalrat und halbe Parteienförderung. Ebenso die Regierung reduzieren, weniger Minister und keine Staatssekretäre. Dann bin ich mit einem Verzicht der Pensionserhöhung einverstanden. Denn von den zwanzig Euro mehr an Pension geht die Hälfte an Sozialversicherung, Krankenversicherung und Steuern weg. Die Bundesregierung sollte auch nicht an andere Länder Geld verteilen und den EU-Beitrag auf die Hälfte reduzieren.
Helmut Sauermoser, Bürs
Erschienen am Mi, 3.6.2026
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