Die kommenden Wochen wird es wieder viele Medienbeiträge zur Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, die am 26. 4. 86 geschah, geben. Gerade jetzt, wo innerhalb der EU wegen der permanent volatilen Energielage am Persischen Golf die klimafreundlichere Reaktivierung der Atomstromerzeugung ernsthaft ins Auge gefasst wird, darf daran erinnert werden, dass rein menschliche Unzulänglichkeiten zu der damaligen Katastrophe geführt hatten. Man startete ein fragwürdiges Experiment im vollen Bewusstsein einer zuvor durchgeführten Abschaltung sämtlicher Sicherheitssysteme und man verlor ab einem gewissen Moment die Kontrolle. Heutzutage wären derartige Experimente unmöglich, da viele Prozesse bereits zu 100 Prozent von KI gesteuert und überwacht werden und unabgesicherte menschliche Manipulationen auf rein operationeller Ebene absolut unmöglich gemacht wurden. Im Vergleich zu heute waren die Sicherheitsmechanismen der sowjetischen Atomkraftwerke der achtziger Jahre nukleare Steinzeit. Diese Erkenntnis sollte in der gegenwärtigen Reaktivierungsdiskussion durchaus auch Platz finden. Es geht nicht mehr nur um das Pflegen gefühlsorientierter Ideologie und damit einhergehender politischer Profilierung, sondern um erweitertes technisches Wissen samt sorgfältiger Abwägung aller Pros und Kontras auf Vernunftbasis.
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