Erschütternde Meldungen erreichen uns aus Bosnien. Betuchte Italiener aus Mailand mit Jagderfahrung begaben sich 1993 offenbar für viel Geld auf die „Sarajevo-Safari“, um mit Scharfschützengewehren unschuldige Menschen in der belagerten Stadt „zu erlegen“. Schwangere Frauen und Kinder kosteten dabei am meisten, Männer etwas weniger. Ein straff organisiertes „Tarifsystem“ sorgte für verlässliche Einnahmen zugunsten der Mördermilizen rund um Ratko Mladic, der zu Recht lebenslänglich in Den Haag einsitzt. Welcher geldschwere und mittlerweile alt gewordene menschliche Abschaum sitzt jedoch nach wie vor in Mailand in schönen Villen, ohne je für diese schrecklichen Morde zur Rechenschaft gezogen worden zu sein? Es ist höchst an der Zeit, dass jetzt schonungslos Aufklärungsarbeit geleistet wird.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am Do, 16.4.2026
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