In all den Jahren rühmten sich die OMV-Manager mit den Milliardengewinnen ihres Konzerns und jetzt auf einmal sei es aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, in Entsprechung der Spritpreisbremse 5 Cent pro Liter Treibstoff abzugeben, obwohl im Vorjahr die stolze Summe von 4,6 Milliarden Euro erwirtschaftet worden ist. Begründet wird das mit dem Zukauf von 60 Prozent des Treibstoffs, dessen Kontingent von den Händlern nicht günstiger abgegeben werde. Die Mischkalkulation aus Eigenprodukten und zugekauftem Sprit ergebe eben im Moment eine Reduktion um 2,8 Cent, versichert er scheidende OMV-Chef Alfred Stern. Dass die breite Masse der Steuerzahler ohnedies vom Staat finanziell ausgepresst wird, kommt dem OMV-Chef wohl nicht in den Sinn, zumal er sich mit seinem Salär über den ausufernden Spritpreis keine Sorgen machen muss. Als erste Reaktion kündigten nun das Wirtschaftsministerium und die Aufsichtsbehörde E-Control eine Sonderprüfung an, ob die Kalkulation belegbar und plausibel ist. Dass sich die Bevölkerung damit zufrieden gibt, darf bezweifelt werden, zumal der Staat mit 31,5 Prozent am Konzern beteiligt ist, weshalb die Regierung kein besonderes Interesse an der Preisreduktion haben dürfte. Auf den Ausgang der Sonderprüfung darf man gespannt sein, ob das für die OMV Konsequenzen hat oder ob das Manöver eher zur Beruhigung der leidgeprüften Bevölkerung gedient hat.
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